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Geschrieben von: Marcus Boljahn
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Herren empfangen Potsdam zum Derby / Damen in Spandau
Für die beiden Teams der WSG 81 Königs Wusterhausen stehen am Sonnabend in der 2.Regionalliga Ost jeweils vermeintliche Pflichtaufgaben auf dem Programm, wenn man oben in der Tabelle dran bleiben und dem jeweiligen Spitzenreiter Druck machen möchte. Den Anfang machen die Damen des Vereins, die um 17:45 Uhr beim TSV 1860 Spandau (Sporthalle Linden-Grundschule) antreten müssen. Mit einer Bilanz von vier Siegen bei sieben Niederlagen führen die Spandauerinnen als derzeitiger Tabellensechster quasi die untere Tabellenhälfte des Zehnerfeldes an.
Mit Dorina Kobudzinski kommt lediglich eine Spielerin der Berliner mit 13,6 Punkten pro Spiel auf eine zweistellige Ausbeute, auf die man besonders wird achten müssen. Generell gilt es aber nach der bitteren 66:67 Heimniederlage am letzten Sonnabend gegen JUSTABS Halle wieder nach vorne zu schauen. „In der Tabelle ist durch die ärgerliche Niederlage eigentlich nicht so viel passiert. Wenn wir alle unsere Spiele gewinnen, dann können wir aus eigener Kraft immer noch Zweiter werden. Es liegt also an uns.“, weiß auch Trainerin Denise Ney, die beim souveränen 69:50 Hinspielerfolg noch nicht an der Seitenlinie für die Red Dragons stand.
Erstmals vor eigenem Publikum wird dagegen am Samstag der neue Herrentrainer Konstantin Mau sein Team betreuen dürfen. Gegner bei seiner Heimpremiere um 18:00 Uhr in der Paul-Dinter-Halle ist der USV Potsdam, der zum Brandenburg-Derby gastieren wird. Nach der geglückten Premiere am letzten Wochenende beim 78:65 Erfolg in Zehlendorf, für den man allerdings eine Verlängerung benötigte, möchten die Red Dragons gegen den Aufsteiger aus der Landeshauptstadt nun nachlegen. „Das wird ein schwierige Aufgabe. Potsdam hat sich über den Jahreswechsel noch einmal personell verstärkt und ist viel stärker aufgestellt als im Hinspiel.“, warnt Mau. „Mit Paul Naumann und Nicholas May haben sie zwei starke Innenspieler. Dazu mit Marcel Karge einen sehr guten Scorer geholt.“, ergänzt der neue Trainer, der gegen Karge und May als aktiver auch selbst häufig gespielt hatte. Trotz der namhaften Neuverpflichtungen stecken die Potsdamer mit nur drei Siegen aus dreizehn Spielen mitten im Abstiegskampf. In der Rückrunde gelang den Havelstädtern dabei noch kein einziger Sieg, was rein statistisch gesehen aber nicht an den Neuzugängen lag. Mit relativ ähnlichen Werten von 12,9 PpS (Naumann), 12,7 PpS (Karge) und 12,0 PpS (May) sind sie die Topscorer des USV und einzigen im Schnitt zweistelligen Korbschützen. Im Hinspiel siegte Königs Wusterhausen im übrigen deutlich mit 96:67 in Potsdam, die damals allerdings noch ohne ihre drei Neuzugänge antraten.
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