Am dritten Spieltag der Basketball-Regionalliga konnten die Red Dragons KW ihren ersten Saisonsieg einfahren. Bei Rasta Vechta (Erstligareserve) gewannen die Dahmeländer vor 80 Zuschauern verdient mit 88:74 (49:38).

Überragender Akteur bei der Mannschaft aus Königs Wusterhausen war Sommerneuzugang Maxim Rix – er wechselte von TuS Lübeck zu den Brandenburgern – dem in seinem dritten Regionalligaspiel 26 Punkte gelangen. „Natürlich hat es mich gefreut, dass ich mit meinen Zählern heute dazu beitragen konnte, dass wir zwei Zähler in Vechta holen konnten“, sagt der 23-jährige 2,04 m große Flügelspieler. „Aber ich denke, wir haben heute eine richtig gute Teamleistung abgerufen, in der jeder sich für jeden so richtig reingehauen hat. Man hat gemerkt, dass wir bei Rasta unbedingt gewinnen wollten.“ Ebenfalls richtig gute Laune hatte Dragons-Coach Michael Opitz nach der Partie: „Natürlich hat noch nicht so alles gestimmt, wie ich es mir eigentlich so vorgestellt habe. Aber größtenteils haben meine Jungs heute das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben. Unterm Strich habe ich einen guten Auftritt meiner Jungs gesehen.“

Den besseren Start in die Begegnung erwischten die Niedersachsen. Schnell erarbeiteten sie sich eine 10:4-Führung. Die Gäste schüttelten sich jedoch kurz und waren beim ersten erfolgreichen Dreier von Nico Adamczak, der das 9:10 brachte, wieder im Spiel drin. Maxim Rix gelang sogar die 11:10-Führung (5.). Rasta erhöhte jedoch in den letzten Minuten des ersten Viertels noch einmal die Schlagzahl und lag nach einem kurzen Zwischenspurt nach dem ersten Viertel deutlich mit 26:17 in Front.

In den folgenden zehn Minuten folgte der große Auftritt von Maxim Rix. Elf Punkte des ehemaligen Lübeckers hatten einen großen Anteil daran, dass die Dragons bis zur Pause ihren deutlichen Rückstand in eine 49:38-Führung umwandelten. „Maxim hatte echt starke zehn Minuten“, lobt Opitz seinen Spieler. Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft aus Königs Wusterhausen mit ihren Gedanken noch in der Kabine, denn Vechta legte einen 9:0-Lauf hin, der die Niedersachsen bis auf zwei Zähler heranbrachte – 47:49 (23.). Erneut war es für die Brandenburger Rix, der mit seinem erfolgreichen Dreipunktewurf für eine etwas beruhigende Sechs-Punkte-Führung sorgte – 58:52 (27.). Bis zum Ende des Viertels – Schoeps traf zum 64:59 – konnten die Gäste ihren Vorsprung verwalten. Noch einmal richtig spannend wurde es nach 34 Minuten, als Vechta zum 70:70 ausgleichen konnte. Opitz nahm noch einmal eine Auszeit und appellierte an sein Team, die letzten Minuten der Partie konzentriert zu Ende zu spielen. Mit seinem zweiten verwandelten Dreier zum 77:72 läutete Adamczak den Endspurt ein. Gegen eine konzentriert agierende Dragons-Mannschaft konnten die Hausherren jedoch keine größeren Akzente mehr setzen. Souverän spielten die Brandenburger die Partie zu Ende und konnten am Ende einen verdienten 88:74-Erfolg feiern.

Nächste Woche spielen die Damen um 15 Uhr, die Herren um 18 Uhr fast hintereinander im Doubleheader im OSZ in der Brückenstr. 40. Mit dabei ist wieder DJ Tim Tation. Die Verpflegung der Gäste zu kleinen Preisen wird an der Snackbar möglich sein.