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BIG-Basketballmagazin

Die 1. Basketball-Regionalliga friert den Spielbetrieb vorerst ein. Diese Entscheidung folgte unmittelbar nach der Pressekonferenz der Bundesregierung am 28. Oktober.

Der Saisonstart der 1. Regionalliga Basketballer/innen aus Königs Wusterhausen war durchaus plausibel. Während die Lady Dragons von Cheftrainer Stenke auf Platz 3 der Liga rangieren, platzieren sich die Opitz-Männer bisher noch ungeschlagen auf Platz 5 der Liga.

Das hat damit zu tun, dass der Durchschnitt der Liga bisher 5 Saisonspiele absolviert hat. Nur wir und die Aufsteigerkollegen von BG 2000 (man kennt sich) aus Berlin haben bisher lediglich 3 Partien absolviert. Eine Partie wäre u.a. gegen die Kollegen aus Berlin gewesen, jedoch wurde diese aufgrund von Vorsichtsmaßnahmen in den November verschoben. Mit einem Sieg mehr stünde das Team um den ehemaligen Bundesligaspieler und jetzigen Teamcaptain Acha Njei schon auf Platz 3 der 1.Regionalliga Tabelle.

Michael Opitz, der bereits über 25 Jahre Basketballerfahrung im Basketballgeschäft verfügt, hat so etwas auch noch nie erlebt: "Wir haben zwar schon von Anfang an auf Zuschauer und sämtliche andere repräsentative Maßnahmen verzichtet, allerdings fällt uns das auch sehr schwer, glauben Sie es mir. Auch das erstmalig geplante Vorbereitungs-Meeting mit den No. 1 Volleyballern der Netzhoppers aus KW musste aufgrund der ansteigenden Pandemie und zum Schutze aller Beteiligten abgesagt werden. Für uns Coaches, und hier kann ich auch für meinen Trainerkollegen Dirk Stenke von den Lady Dragons sprechen, sind die Spieler vielleicht nahbarer & leichter zu erreichen, aber nicht nur denen macht es keinen Spaß, ohne Publikum zu spielen und Erfolge zu feiern!"

WIE GEHT ES JETZT WEITER

"Die Mannschaft hatte einen Lauf und wäre gut vorbereitet zum Spitzenspiel der Liga nach Wolmirstedt gefahren. Da bist du bisher ungeschlagen und dann wirst du ausgebremst," ergänzte der Co-Trainer Mirko Renner.

Beide Cheftrainer haben ihren Spielern/innen Trainingspläne zur Verfügung gestellt und wöchentlich wird sich in Teammeetings per Zoom ausgetauscht. Der Kontakt bricht nicht ab, aber die Situation ist schon beängstigend. Zwar haben wir jetzt schon die Erfahrung vom ersten Lockdown aus dem April/Mai, allerdings ist eine Zwangspause nicht gerade förderlich für die Vereine. Fast alle Vereine in den vier verschiedenen 1. Regionalligen der Damen als auch der Herren weisen feste Arbeitsverhältnisse auf. "Wir bewegen uns hier auf dünnem Eis", sagte Manager Riebold. "Niemand möchte seine Arbeitnehmer aufgrund einer Nicht-Fortsetzung der Liga von einem Tag auf den anderen vom Arbeitsmarkt nehmen!"

WICHTIG IST, DASS DER ORGANISIERTE SPORT AKTIV BLEIBT

Beide Cheftrainer ergänzten, dass es ein großer Wunsch wäre, ab Dezember wieder die Sporthallen & Fitnessstudios aufzumachen. Ob mit oder ohne Kontakt, ob mit oder ohne Personenbegrenzung - das wäre erstmal komplett egal. Wichtig ist, dass der organisierte Sport weiter geht und Gewissheit für die Spieler/innen ans Tageslicht kommt. Sinnvoll erscheint es dann auch, den Spielbetrieb erst wieder in 2021 aufzunehmen. Vielleicht sind Einzelsportler angepasster und flexibler, die Basketballer während einer Saison sind es jedenfalls nicht. 

In einer Pressemitteilung am 28.10.20 seitens der Ligaführung der 1. Regionalliga Nord hieß es:

"Sicherlich habt ihr den aktuellen Meldungen bereits entnommen, dass im November der gesamte Amateur-Sportbetrieb unterbrochen werden wird.

Das kommende Wochenende fällt formell noch nicht unter diese Regelung. Dem Beispiel anderer Sportarten folgend empfehlen wir euch jedoch dringend die Absage der anstehenden Spiele in der Regionalliga.

Spiele dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn beide Spielpartner sich einvernehmlich darauf einigen. Sollte einer der Spielpartner nicht spielen wollen, so ist das Spiel abzusagen. Es ergeht keine Entscheidung auf Spielverlust. Die Spiele werden zu einem späteren Zeitpunkt neu angesetzt. Eine Verlegungsgebühr wird hierfür nicht erhoben werden."

Alle 1. Regionalligateams hatten Ende Oktober ein Zoom-Meeting, um gewisse Szenarien durchzusprechen. Fakt ist, dass das Ende der Saison vom Deutschen Basketball Bund auf den 30.06.2021 verlängert wurde. Fakt ist auch, dass viele verschiedene Modelle vorgestellt wurden. Klar ist auch, dass mindestens 75 % aller Spiele für die Teams gespielt werden müssen, damit diese verrückte Spielzeit 20/21 auch in die Wertung aufgenommen wird.


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