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BIG-Basketballmagazin

1. Wie geht es dir?
Mir geht's insgesamt gut, kann ich durchaus sagen - gerade wenn man auf die letzten Monate schaut. Mein Job ist sicher und ich musste mir dahingehend seit Beginn der Corona-Pandemie keine Sorgen machen. Leider habe ich mir nach meiner Zeit in KW bei meinem neuen Verein in Hannover in meinem 2. Punktspiel eine Sehnenverletzung im Bein zugezogen, die mich auch jetzt - knapp 3 Jahre später - noch davon abhält, wieder Basketball zu spielen. 2021 steht evtl. eine Operation an. Mal sehen. Drückt mir die Daumen ;-)

2. Was machst du in der basketballlosen Zeit?
In der basketballlosen Zeit arbeite ich viel - nach wie vor -, bin viel draußen in der Natur, spazieren, wandern, ich koche und backe sehr gerne und tatsächlich bin ich auch hin und wieder in der Halle, um bei unserer 1. Damenmannschaft des TKH in der 1. Bundesliga am Kampfgericht am Statistik-Computer zu sitzen :) Da keine Zuschauer in der Halle erlaubt sind, ist es schon etwas tolles, trotz Corona so nah am Spielgeschehen dabei zu sein als Ehrenamtliche :) Ich freue mich jetzt fast noch mehr als vorher auf die Spieltage und verfolge sonst jedes Auswärtsspiel der Mädels online. Meine eigene Mannschaft in der 2. Regionalliga muss ja leider auch pausieren, von daher kann ich dort im Moment nicht anfeuern.

3. Was waren die Gründe, warum du nicht mehr in KW bist?
Ich bin Ende 2017 schweren Herzens nach 1.5 Jahren aus dem Club der Red Dragons ausgestiegen, weil meine Zeit hier nur begrenzt auf die Dauer meines Auslandsaufenthalts in Polen bzw. daran geknüpft war. Ich bin an den Wochenenden zu Training und Spielen aus Polen nach KW gependelt und habe unter der Woche in Poznan normal gearbeitet. Nach 2 Jahren Auslandsaufenthalt in Poznan für meine Firma ging es für mich wieder zurück nach Hannover - nach Hause. Dann wollte ich meinen Lebensmittelpunkt mit allen Facetten - also auch mit Basketball - wieder an einem Ort haben. Dirk und ich haben zwar Szenarien diskutiert, wie wir eine Teilnahme meinerseits am Trainings- und Spielgeschehen ermöglichen konnten, aber das wäre alles mit sehr viel Aufwand verbunden gewesen für mich und ich wollte einfach mal Zuhause "ankommen". Spielerisch und menschlich wäre ich sehr gerne in KW und ein "Red Dragon" geblieben.

4. Was war dein schönster KW-Moment?
Mein schönster KW-Moment... puh... das ist schwer. Tatsächlich hatten meine damalige Mitspielerin und heutige beste Freundin Natasa und ich jeden Samstag eine kleine Pre-Game-Routine mit einer Fahrt zum A10-Center, Kaffee holen, flanieren & ggf. noch etwas einkaufen gehen. Das war immer sehr schön und ich vermisse es sehr. Wenn es um einen speziellen Moment geht, dann war das sicherlich unsere Team-Schnitzeljagd durch KW, die wir als Saisonauftakt 2017 veranstaltet haben. Da haben auch unsere Berliner Mädels mal gesehen, wie schön KW eigentlich ist und was es hier alles gibt :)  Abgerundet wurde das ganze mit einem tollen Foto-Shooting für unsere neuen Teamfotos für die Saison auf dem Freiplatz hinter der Halle. Herausgekommen sind tolle Bilder und ein zufriedener Trainer ;-)


5. Mit wem hast du in KW noch Kontakt ?
Ich habe zu einigen meiner Mitspielerinnen über Instagram noch Kontakt. Weiterhin ist Natasa Zolotic, zu der ich damals nach meinem ersten Training einfach in ihr 2. Zimmer in ihrer damaligen Wohnung gesteckt wurde ;-), zu meiner besten Freundin geworden. Wir sehen uns regelmäßig und haben viel Kontakt. Auch mit Norman spreche ich ab und zu noch. Weiterhin versuche ich, zu den Auswärtsspielen der Mädels in der Nähe von Hannover, d. h. Göttingen, Wolfenbüttel oder Braunschweig zu fahren, um sie dort anzufeuern. Auch die Herren spielen in der 1. Regionalliga gegen unsere Vereine in Neustadt und Langenhagen, wo ich auch öfters am Kampfgericht aushelfe. Da sieht man das ein oder andere bekannte Gesicht schon mal wieder :)

6. Welche Wünsche hast du privat und für den Club in der Zukunft?
Privat wünsche ich mir aktuell nichts mehr als wieder vollständig gesund zu werden und wieder normal trainieren, joggen und Basketball spielen zu können. Das beschäftigt mich sehr und macht mich auch oft sehr traurig. Gesundheit ist das höchste Gut, das wir Menschen haben. Für den Club wünsche ich mir, dass mehr Zuschauer in die Halle kommen und die Spieler anfeuern, so dass die Red Dragons auch mehr Anerkennung in der Sportszene in Brandenburg und Berlin bekommen. Weiterhin würde ich mir wünschen, dass der Zusammenhalt aller Vereine und Sportler in KW & Umgebung und innerhalb des Vereins zwischen den Mannschaften und Sparten wächst, damit man sich gegenseitig mehr unterstützt. Ich denke, gerade das Jahr 2020 mit Corona sollte uns allen eine Lektion erteilt haben, wie langweilig unsere Welt ohne Sport wäre. Deswegen sollten wir uns dabei so viel wie möglich unterstützen und den Sport feiern!

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