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BIG-Basketballmagazin


Die Dragons starteten mit Peer Kersten, Mario Haupt, Mike Krebs, Tobias Urban und Benjamin Jauerka in die Partie. Der erste Angriff der Königs Wusterhausener sollte direkt mit einem Ballverlust enden und stand symptomatisch für eine nervöse Anfangsphase. Die ersten Punkte für die Dragons erzielte schließlich Benjamin Jauerka per Mitteldistanzwurf (2:2, 2.Min). Nach dem Rückstand zu Beginn des Viertels(2:7, 3.Min) fand das Team besser ins Spiel und konnte durch gut heraus gespielte Würfe am gegnerischen Korb und einige Freiwürfe in der zehnten Minute, durch zwei erfolgreiche Frewürfe von Marcel Stölzel, erstmals in Führung gehen (14:13). Ein unnötiges Foul beim letzten Wurf des Viertels bescherte den Strausbergern noch einmal drei Freiwürfe, von denen jedoch nur einer sein Ziel fand und den Viertelstand von 14:16 besiegelte. Mit einem vollen Kader angereist, wurde bereits im ersten Viertel fleißig durchgewechselt, sodass die Intensität, besonders in der Verteidigung, stets hoch gehalten werden konnte.


Auch zu Beginn des zweiten Viertels erwischten die Mustangs den besseren Start. Mangels Bewegung kam die Offensive der Dragons immer wieder ins Stocken, sodass sich der Gegner wieder leicht absetzen konnte (20:25, 6.Min.). Das KWer Team ließ sich jedoch nicht verunsichern, da man nicht das Gefühl hatte, das unterlegene Team zu sein. Die recht nachlässige Defense der Gastgeber eröffnete des Öfteren gute Möglichkeiten, die oft nur durch Foul zu stoppen waren. So konnte die Partie durch mehrere Punkte von der Freiwurflinie bis zum Pausenpfiff wieder offen gestaltet werden (32:35).


Den deutlich besseren Start in das dritte Viertel erwischten nun die Red Dragons, die Strausberg bis zur fünften Minute ohne Punkt hielten und selbst konstant am gegnerischen Brett Punkten konnten (42:37, 5.Min.). Trotz der Größenvorteile des Gastgebers unter dem Korb, gelang es diesen nicht, Kapital aus Offensivrebounds zu schalgen oder das eigene Brett kontrollieren. So waren es die Red Dragons, die immer wieder zum Korb zogen oder sich durch guten Einsatz zweite Wurfchancen erarbeiteten. Dadurch gelang den Dragons von der dritten bis zur achten Minute des Viertels zwar kein Feldkorb, doch das Team bekam 14 Freiwürfe zugesprochen, von denen neun verwandelt werden konnten. Vier weitere Freiwürfe folgten aus zwei technischen Fouls, die nach den fortwährenden Beschwerden eines strausberger Spielers verhängt wurden. Die Dragons konnten sich über das Viertel einen acht Punkte großen Vorsprung erspielen, der jedoch zum Ende noch einmal auf drei Punkte reduziert wurde (54:51).


Das vierte Viertel gestaltete sich ausgeglichen, bis sich die Königs Wusterhausener in der siebten Minute vorentscheidend mit sechs Punkten absetzen konnten (67:61). Besonders Tobias Urban sorgte mit überragender Defense und anschließenden Fastbreaks für sechs Punkte in Folge. Die Mustangs kamen kurzzeitig zwar noch einmal auf drei Punkte heran, ließen aber einige Punkte an der Freiwurflinie liegen, sodass die Dragons den Sieg letztendlich, wiederum von der Freiwurflinie, klarmachen konnten (76:72).
Insgesamt bekamen die Dragons 48 Freiwürfe zugesprochen, von denen solide 31 verwandelt werden konnten (65%).

Dragons gegen Strausberg: T. Belkin(0 Punkte, 0/2 Freiwürfen), P. Kersten(9, 5/8), M. Höft(4, 2/4), M. Krebs(18, 8/11), M. Haupt(4), R. Tabor(2), P.Janz(0), T. Urban(9, 1/3), K. Schultz(2, 2/2), S. Raatz(0, 0/2), B. Jauerka(11, 4/6), M. Stölzel(17, 9/10)


Im zweiten Spiel des Tages wartete das Team von Preußen Frankfurt/Oder auf die Red Dragons.
Das Team begann mit Peer Kersten, Mario Haupt, Mike Krebs, Tobias Urban und Marcel Stölzel. In diesem Spiel erwischten die Dragons einen Sahnestart und konnten gegen die als stärker eingeschätzten Frankfurter in den ersten Minuten nach belieben Punkten und gleichzeitig den eigenen Korb erfolgreich verteidigen (7:2, 4.Min; 15:4, 7.Min.). Besonders einfache Punkte nach Schnellangriffen, die im ersten Spiel nur selten erfolgreich genutzt werden konnten, ermöglichten die beruhigende Führung und stärkten das Selbstvertrauen der Spieler. Trotzdem konnte Frankfurt zum Ende des Viertel noch einmal verkürzen (17:10). Auch im zweiten Viertel konnten sich die Dragons weiter absetzen. Getragenen durch die erfahrenen Mike Krebs, Tobias Urban und Robby Tabor konnten sich die KWer immer wieder leichte Punkte erarbeiten. Wie auch im ersten Spiel, wurde auch in dieser Begegnung viel durchgewechselt. Besonders die jungen Spieler Paul Janz und Karl Schultz erhielten in diesem Spiel bereits in der ersten Halbzeit viel Einsatzzeit.


Zur Pause konnten sich die Red Dragons bereits vorentscheidend absetzen (38:24) doch auch nach der Pause, wollte man sich nicht zurücklehnen und die Frankfurter ins Spiel kommen lassen. Durch konzentriertes Spiel konnte die Führung direkt nach der Halbzeit weiter ausgebaut werden (48:26, 4.Min.). Mit diesem beruhigenden Vorsprung im Rücken konnten die Dragons nun völlig befreit aufspielen und jedem Spieler genügend Einsatzzeit ermöglichen. Am Ende des Viertels hatte Frankfurt zwar noch einmal die Möglichkeit, den Rückstand zu verkürzen, da die Dragons lediglich fünf Punkte in den letzten drei Minuten erzielten, doch die Frankfurter vergaben in dieser Phase leichte Punkte und alle ihrer sechs Freiwürfe (55:36, 30.Min.).


Im letzten Viertel galt es dann nur noch, den erspielten Vorsprung zu verwalten. Besonders Karl Schultz tat sich in dieser Phase hervor und erzielte alle seine sieben Punkte im Schlussabschnitt. Unterstützt wurde er dabei von seinem jungen Kollegen Paul Janz, der ihn immer wieder selbstlos in Szene setzte und selbst auf seine Würfe, zugunsten des besser postierten Mitspielers, verzichtete. In der letzten Minute ergab sich für Janz dann noch die Chance seine ersten Punkte im Herrenbereich zu sammeln. Sein beherzter Zug zum Korb im Fastbreak wurde jedoch rüde und unsportlich gestoppt, sodass Janz ungewollte Bekanntschaft mit der strausberger Hallenwand machte. Die fälligen Freiwürfe konnte der sichtlich durchgeschüttelte Jugendspieler zwar nicht verwandeln, doch seine mutige Spielweise macht Lust auf mehr.


Am Ende stand ein nie gefährdeter und in der Höhe verdienter Sieg mit 70:54 zugunsten der Red Dragons, die den Frankfurtern mit ihrer konzentrierten und kompromisslosen Defensivarbeit den Zahn zogen.

Dragons gegen Frankfurt: T. Belkin(0 Punkte), P. Kersten(9), M. Krebs(17), M. Haupt(0), R. Tabor(15), P.Janz(0), T. Urban(11), K. Schultz(7), S. Raatz(4), B. Jauerka(0), M. Stölzel(7)

Randnotiz: Die Red Dragons, das Team mit den meisten getroffenen Dreiern in der Bezirkliga 2010/11 Hauptrunde-West, erzielten im ersten Saisonspiel sage und schreibe einen Dreier. Im zweiten Spiel waren es immerhin schon drei. Zum Vergleich, in der letzten Saison waren es über sechs erfolgreiche Bomben von Downtown pro Spiel. In dieser Kategorie ist also durchaus noch Luft nach oben.
Glückwunsch an die erfolgreichen Schützen T. Urban, M. Stölzel, R. Tabor, B. Jauerka. (Drei der vier Schützen sind eigentlich Brettspieler, also gebt euch nächstes Mal mehr Mühe liebe Guards. :wink: )

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