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BIG-Basketballmagazin

Die Zuschauer mussten sich dabei zunächst an ein paar neue Gesichter gewöhnen, denn mit Jacob Ndi, Steve Krajewski, Leon Rothenbacher, Bastian Bloch und Konstantin Mau bildeten gleich fünf Neuzugänge die Starting Five von Trainer Adrian Pawliszyn. Allesamt agierten schon in der 2.Bundesliga für Stahnsdorf oder Bernau und diesen Erfahrungsvorteil konnte man zu Beginn auch sehen. Durch einfache Passfolgen suchte und fand man die körperlich ihren Gegenspielern überlegenen Steve Krajewski, Konstantin Mau und Leon Rothenbacher in Korbnähe. So leuchtete nach fünf Minuten bereits eine 14:7 Führung auf der Anzeigetafel. Doch dann gab es eine Schrecksekunde, als Konstantin Mau allein auf dem Weg zum Korb bei einem Fastbreak plötzlich ohne Einwirken eines Gegenspielers im Knie einknickte. Nicht nur dass Mau künftig zum Zuschauen verdammt war, dies war zugleich ein kleiner Bruch im bis dato recht ordentlichen Spiel der Dragons. Die junge Mannschaft von FB Berlin konnte bereits zwei Minuten später durch den ersten Dreipunktewurf von Lukas Kilian auf 14:15 verkürzen. Der eingewechselte Sebastian Schmohl, ebenso ein Neuzugang mit Zweitligaerfahrung, gab mit einem ebenso erfolgreichen Distanzwurf aber die passende Antwort. Die defensive Intensität war nun nach den Vorstellungen von Coach Pawliszyn, dessen Team sich zu Beginn des zweiten Viertels dann auch entscheidend absetzen konnte. Ganze fünf Minuten hielt man die Hauptstädter dabei ohne einen einzigen Punkt, während die Königs Wusterhausener auf der Gegenseite hochprozentig trafen. Der resultierende 13:0 Lauf wurde erst in der 15.Minute durch den zweiten Dreipunktewurf von Lukas Kilian zum zwischenzeitlichen 23:38 beendet. Bis zur Halbzeit änderte sich nicht mehr viel an der Differenz und so gingen die Red Dragons mit einer beruhigenden 49:33 Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Hausherren den Vorsprung zunächst bis auf 64:42 (27.Minute) ausbauen, was einer Vorentscheidung gleich kam. Vielleicht ließ deswegen die Intensität der Drachen in der Verteidigung  in der Folgezeit  nach. Zugleich agierte Future aber auch effektiver, wobei sie verstärkt ihren besten Werfer Kilian (am Ende 23 Punkte) suchten. Dieser versenkte in den letzten drei Minuten noch vier weitere seiner insgesamt sieben Dreipunktewürfe aus teilweise sehr großer Entfernung und konnte damit fast im Alleingang für ein aus Berliner Sicht erträglicheres Ergebnis sorgen. Dichter als bis zum 76:86 Endstand kamen die Gäste aber nicht mehr heran. Future-Coach Thomas Baumgartner war anschließend auch nicht unzufrieden: „Das war okay. Wir haben gegen einen starken Gegner mit unserer jungen Mannschaft, die im Umbruch ist, gut dagegen gehalten. Red Dragons Adrian Pawliszyn resümierte: „Wir haben viele neue Spieler und müssen uns erst finden. Phasenweise war das heute okay und es war wichtig, dass wir gewonnen haben. Jetzt müssen wir hoffen, dass die Verletzung von Konstantin Mau nicht allzu schlimm ist.“ Bester Könis Wusterhausener Werfer war Steve Krajewski mit 29 Punkten. Sebastian Schmohl mit 17 und Friedrich Schenk mit 10 Zählern waren weitere Akteure im zweistelligen Bereich.

Red Dragons: Krajewski 29, Schmohl 17, Schenk 10, Ndi 9, Rothenbacher 6, Mau 4, Bloch 3, Doskoczynski 3, Schwager 3, Wernitzsch 2, Hasselberg

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