Red Dragons News

10.2.2022 9:45
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83

Punkte

37

Rebounds

17

Assist

17

Turnover

Red Dragons gelingt ein Befreiungsschlag

Nach drei Niederlagen in Folge konnte Basketball-Regionalligist Red Dragons Königs Wusterhausen wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Nach einem ziemlich starken Auftritt wurde in der heimischen Paul-Dinter-Halle BBC Rendsburg Twisters mit 83:71 (24:14, 20:23, 17:17, 20:17) besiegt. In der Tabelle rangieren die Dahmeländer mit 16 Zählern auf dem neunten Platz. „Nach unserer kleinen Niederlagen-Serie habe ich auf so eine positive Reaktion des Teams gehofft“, freut sich Teammanager Norman Grätz über die zwei wichtigen Punkte im Regionalliga-Abstiegskampf. „Nach diesem Sieg konnten wir uns ein wenig Luft auf die Ränge verschaffen, die am Ende der Serie nicht für den Klassenerhalt reichen werden.“

Dragons-Coach Michael Opitz konnte gegen die Twisters wieder auf seinen Spielmacher Andrew Jones bauen, der in den vergangenen drei Begegnungen aufgrund privater Gründe in seinem Team an allen Ecken und Kanten fehlte. Auch Gabriel Salijevic war wieder zurück, konnte aber nach seiner Krankheitspause noch nicht die entscheidenden Impulse im Offensivspiel setzen. In den ersten zehn Minuten spielten die Gastgeber wie aus einem Guss, dem BBC blieb nicht viel Luft zum Atmen. Besonders der sehr dribbelstarke US-Amerikaner Jones war von der gegnerischen Deckung kaum zu stoppen. Mit klugen Anspielen, besonders auf Center Oliver Mackeldanz, glänzte er fast über die gesamte Spielzeit.

„Andrew war mit seiner Präsenz und Anspielbarkeit auf der Platte enorm wichtig für unser Spiel“, bekam er ein Extralob vom Teammanager. Trotz einer ständigen Doppeldeckung setzte auch der ehemalige BBL-Profi Mackeldanz unterm Korb die nötigen Akzente, mit 28 Zählern war er zugleich bester Werfer des Matches. Besonders beeindruckend war seine Freiwurfquote, denn von 15 Versuchen fanden zwölf den Weg in den Korb. „Unser Team hat von der ersten Minute an gezeigt, dass es dieses Match unbedingt gewinnen möchte. Deshalb ist es Rendsburg nur sehr schwer gelungen, in die Begegnung zu finden. Mit einer sehr guten Einstellung legten unsere Jungs bereits im ersten Viertel den Grundstein für den Erfolg“, berichtet Grätz, der sich nach zehn Minuten über eine deutliche 24:14-Führung freute.

Geärgert hat sich Dragons-Coach Opitz über das folgende Viertel, das seine Jungs von Beginn an einfach zu locker mit der hohen Führung im Rücken angingen. „Wir hatten zu viele leichte Ballverluste im Vorwärtsgang, die so nicht passieren dürfen. Da müssen wir in den kommenden Partien viel ruhiger agieren, um den Gegner nicht so einfach um Körbewerfen einladen.“ Die Rendsburger nutzten diese Turnovers gnadenlos aus, beim 36:36 waren sie zurück im Match. Nach einer Auszeit von Opitz ging sein Team mit einer 44:37-Führung in die Halbzeitpause. In dieser appellierte der Trainer noch einmal sehr eindrucksvoll an sein Team, auch in den folgenden 20 Minuten das Tempo hochzuhalten und konzentriert den Abschluss zu suchen.
Dragons erhöhen im Schlussviertel noch einmal die Schlagzahl

Die Dragons hielten sich auch nach dem Seitenwechsel an die Vorgabe ihres Coaches. Innerhalb kürzester Zeit setzten sich die Dahmeländer auf zehn Punkte ab (53:43). „Dann gab es kurzzeitig eine Phase, in der die Energie bei uns verloren ging. Hinzu kamen erneut Pässe, die nicht beim Mitspieler ankamen. Deshalb wurde es zum Schluss noch etwas spannend“, sagt Grätz. Die Dragons konnten zum Glück in den letzten zehn Minuten noch einmal etwas die Schlagzahl erhöhen und diesen Abschnitt mit 22:17 erfolgreich beenden.

Am kommenden Sonnabend, 12. Februar, haben die Dragons erneut eine Heimbegegnung vor der Brust. Um 18 Uhr empfangen sie den VfL Stade. „Das wird erneut ein richtiger großer Gradmesser für uns werden. Aber warum sollte uns nicht noch einmal ein Sieg gelingen, den zum Beispiel Rendsburg gegen den VfL beim 73:66-Erfolg erst vor Kurzem schaffte“, gibt sich Grätz kämpferisch.

Red Dragons KW: Mackeldanz (28), Jones (21), Njei (14), Dimitrijevic (7), Bihari (5), Tyrekidis (4), Steffen (4), Salijevic, Romanarivo.

Quelle: Sportbuzzer | Bild: Oliver Schwandt | Boxscore

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